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Von Verkehrssicherheit keine Rede

Mittwoch, 30. Juli 2008

Blog Guido PeternellVON VERKEHRSSICHERHEIT KEINE REDE
Führerscheinausbildung zu teuer

Die jüngsten Arbeiterkammer-Meldungen und Meldungen der Österr. Gewerkschaftsjugend nehme ich zum Anlass, mich zu diesem Thema und zum Thema Verkehrssicherheit zu äußern. Alljährlich zur selben Zeit melden sich die oberen Institutionen, um auf die Fahrschulbranche hinzuschlagen. Klar, es gibt auch einige schwarze Schafe unter den Fahrschulen. Dies berechtigt jedoch nicht, alle zu verteufeln.

AK und ÖGJ Meldungen und Verkehrssicherheit
Wer negativ über ehrlich, wirtschaftliche Fahrschulpreise diskutiert, dem ist die Verkehrssicherheit nichts wert. Dabei zeigen doch fast täglich veröffentliche Horror-Verkehrsmeldungen, wie wichtig es ist, die Führerscheinausbildung in professionellen Händen zu wissen. Verkehrssicherheit geht uns alle an. Auch wenn nicht wenige Österreicher der Meinung sind, dass sie ach so toll und gut Autofahren. Sie sind auch noch der Meinung, ihren Sprösslingen besser Autofahren zu lernen als ein professionell ausgebildeter Fahrlehrer oder eine ebenso professionell ausgebildete Fahrlehrerin. Oder wär ihnen lieber, wenn Ihr Sprössling verunglückt? Ich glaube kaum, auch wenn wieder nicht wenige Österreicher der Meinung sind, dass es immer nur die anderen trifft.

Kostenfaktor Führerscheinausbildung
Für Mitarbeiter geschützter Bereiche wie es die AK ist, die durch Zwangsmitgliedschaft finanziert wird ist es ein leichtes, über die Fahrschulbranche drüber zu fahren, deren goldene Zeiten längst der Vergangenheit angehören. Dass die Branche mit Personalkosten zwischen 45 und 65% kalkulieren muss, ganz abgesehen von den Spritpreisen, Fahrzeugkosten, Kosten für Räumlichkeiten und dgl., kümmert Personen und Institutionen wenig, denn diese beziehen monatlich regelmäßig ihr Gehalt aus Mitteln, zu denen auch die Fahrschulbranche beiträgt.

Zudem kommen auch noch KollegenInnen, die der Meinung sind, dass der Preis das einzige Marketinginstrument ist. Sie unterbieten den/die Mitbewerber so lang, bis Anlagevermögen (aus goldenen Branchenzeiten) aufgebraucht und nur mehr der bittere Weg zur Unternehmensreduktion oder gar zum Konkursrichter übrig bleibt.

Ja, so wie AK (Artikel 1, Artikel 2) und Gewerkschaftsjugend kommunizieren und agieren, kann keine Fahrschule agieren. Sie muss im Sinner der Verkehrssicherheit, des Auftrages aller Eltern, die ihre Schützlinge in die Fahrschule schicken, um aus ihnen sichere und soziale Verkehrsteilnehmer zu machen, im Sinne eines Deckungsbeitrages, den sie erwirtschaften müssen, um ihre Mitarbeiter bezahlen zu können agieren und für ihre Dienstleistung “Führerscheinausbildung” soviel verlangen, damit auch noch zum Jahresende ein kleiner Gewinn für Verantwortung, Risikobereitschaft und ihre Arbeit übrig bleibt!

Meine Forderung
Um den täglichen Sterben und Verunglücken auf österreichs Straßen Einhalt zu gewähren fordere ich folgendes:

  • qualitativ hochwertige Führerscheinaubildung
  • zu ehrlich kalkulierten Preisen
  • gesetzeskonforme Unternehmensführung
  • Bekennung zur Qualitätskontrolle
  • Offenheit nach innen und nach außen
  • Bekenntnis jeder österr. Fahrschule zur Europäische Charta für die Straßenverkehrssicherheit

Herzlichst Ihr

Guido Peternell

Das schadet der Fahrschulbranche

Mittwoch, 30. April 2008

INSIDER L, Guido PeternellDAS SCHADET DEM IMAGE DER BRANCHE
Uns allen ist das Wohl unserer Kunden wichtig. Und trotzdem gibt es genügend schwarze Schafe in der Branche. Auf ein paar solche möchte ich hier eingehen.

WICHTIGKEIT DES FAHR(SCHUL)LEHRERBERUFS
Ich weiß nicht, ob Sie sich schon einmal über die Wichtigkeit Ihres Berufes Gedanken gemacht haben. Fakt ist, dass FahrschulMITARBEITER einen sehr wichtigen Beruf haben. Ich beschränke mich hier erstmal mit dem Beruf Fahrlehrer und Fahrschullehrer. Da allein schon der Name Lehrer negativ behaftet ist möchte ich hier vom FahrschulTRAINER (beinhaltet Fahrlehrer und Fahrschullehrer) sprechen.

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